Was ist ein Espresso?

Der Name Espresso stammt aus dem italienischen und bedeutet frei übersetzt “unter Druck gesetzt”.
Es handelt sich bei dem Begriff um die Beschreibung der Zubereitungsart des Kaffees.

Espresso wird aus den gleichen Bohnen hergestellt wie handelsüblicher Kaffee, jedoch unterscheiden diese sich in der Art und Weise, wie die Bohnen geröstet werden. Espressobohnen werden stärker geröstet, wobei sie zusätzlich einer größeren Hitze ausgesetzt werden. Diese Röstung gibt dem Espresso seine typsiche, sehr dunkle Färbung und den kräftigen Geschmack. Bei der Zubereitung eines Espresso wird heißes Wasser unter Druck durch das fein gemahlene Kaffeepulver gepresst.

Espresso Zubereitung

Espresso Zubereitung

Durch den Druck entsteht die für einen Espresso übliche schaumige Schicht, die sogenannte Crema. Das für die Espressozubereitung benutzte
Kaffeepulver besteht bevorzugt aus der Arabica-Bohne, die am weitesten verbreitete Bohnensorte der
Welt. Die Espressozubereitung stammt aus Italien. Dort wurde bereits im 17. Jahrhundert in Venedig
der erste Esporesso zubereitet.

Rund 200 Jahre später wurde die erste Espressomaschine vom Mailänder
Ingenieur Luigi Bezerra entwickelt. Die Herausforderung bestand zu der Zeit darin, den nötigen Druck
zur Zubereitung des Espresso in der Maschine zu erzeugen. Bereits auf der Weltausstellung 1855 stellte
Bezerra seine erste Version einer Espressomaschine vor, die erste Serienproduktion begann jedoch erst
Anfang des 20. Jahrhunderts. Heute gibt es zahlreiche Maschinen, mit denen sich ein Espresso herstellen lässt. Dazu zählen neben den Kaffeevollautomaten auch Siebträgermaschinen oder Zentrifugenmaschinen.

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